… ist seit Montag endlich fertig bezogen. Obwohl sich der Stress in Grenzen gehalten hat, weil wir weder Streichen noch tapezieren mussten und ein Teil der Möbel schon hier war, wars schon ne Menge Arbeit. Die hat sich aber gelohnt. Schatzi hat alles so schön dekoriert, dass man sich seit dem ersten Tag schon wohl fühlt.
Besuch hatten wir auch schon einigen. Und bis jetzt hat hats allen gefallen. Behaupten sie…
Ich sag, nachdem ich auf tagmotion ein wenig gestöbert habe, QR-Codes eine goldene Zukunft voraus. In Japan zum Beispiel, wo mit dem Handy surfen nichts ungewöhnliches mehr ist, sind die fast auf jeden Produkt zu finden. Hinter den Codes verstecken die Hersteller Informationen zu Ihren Produkten, McDonalds zweigt die Inhaltsstoffe zu ihren Burgern oder in einer Zeitung macht mit deren Hilfe ein Gewinnspiel (1000 QR-Codes, nur einer davon gewinnt). Sehr beeindruckend, auf was die für Ideen kommen. In Deutschland wird noch ein bisschen Wasser die Wupper runter fließen, aber es wird kommen. Mal gucken, ob mir dazu ein passendendes Bachelor-Thema einfällt. Noch verknüpft mit Android-OS… hmm…
So, nach monatelangem Vergleichen war es einen Tag vor Neujahr (genannt Silvester (mit i, nicht y!)) soweit. Seit ca. 1,5 Wochen konnte ich das Motorola Milestone aka Motorola Droid testen und bin bisher begeister. Einzig an die für Smartphones typische Akkuleistung muss ich mich noch gewöhnen. Ist nun mal kürzer als bei meinem alten Unfall-Handy.
Da sich ja jedes neue Smartphone mit dem Iphone von Apple messen muss, hier eine erste unfaire Gegenüberstellung. Gemäß von iDont
Design: Das Design vom Droid ist kantig, aber denoch schick und edel, einfach mehr Business-like. Diese Eigenschaft gefällt mir ja auch schon bei Thinkpad sehr gut. Auf jeden Fall sieht das Iphone dagegen aus wie ein Mädchen-Telefon.
Auflösung: Ist viel viel höher als beim Apple-Telefon. 854 mal 480 Pixel, Alta. Apfel bringt es nur auf 480 mal 320 Picture Elements.
Austauschbarer Akku, Kamera-Blitz und Qwerty-Tastatur. All das hat das Iphone nicht.
Exklusivität: Nen Iphone hat mitlerweile echt jeder Trottel. Wirklich jeder!
Freie Provider-Wahl: Kein Knebelvertrag bei der Telekom bzw. kein Rooting nötig um zu wechseln.
Apps im Hintergrund laufen lassen, Widgets benutzen: Geht nicht und gibts nicht beim i-Telefon.
Das ist jetzt nur das, was mir auf anhieb einfällt. Ergänzungen sind willkommen.
Is ja schon immer wieder komisch und überaus interessant, über was man im Internet stolpert. Unregelmäßig und bei extremer langeweile einerseits durch sich-selbst-googlen, andererseits das gleiche in Grün mit dem Heimatörtchen.
Da ist zum einen ein Blog (btw: habt ihr auch so Probleme mit der und das Blog?), das sich “Find Dirlam” nennt und einerseits nach dem Namensursprung und zum anderen nach Verwandten in Old Europe sucht. Und dann is da noch dieses Forum, was ein cool aussehendes Schild im Wald von Dirlammen zeigt.
Die Forenmitglieder liefern dann die ersten Hinweise, was es mit dem Schild auf sich haben könnte:
Wenn man sich das Wundgewebe der Buche ansieht hängt das Schild ca. 20 bis 25 Jahre dort.
und
Vermutlich handelt es sich um ein Überbleibsel aus Manöverzeiten des Kalten Krieges.
Manöver war vor ja schon zu meiner Jugendzeit mal öfters, oben, am Sportplatz. Passt also ganz gut. Ein wenig später im Beitrag bringt dann Benutzer “Lauterbach” die Lösung des Rätzels:
Also diese Schilder heißen nichts anderes als Durchfahrt/ Zutritt verboten. “off limits The Commander”. Wurden bei bestimmten Bereichen z.B. Naturschutzgebieten oder auch andere bestimmte gesperrte Bereiche (Hofgut Sassen bei Schlitz) permanent montiert, wie hier zu sehen. Normalerweise wurden im Manöver also nur für kurzzeitige Sperrungen Pappschilder verwendet. Etwa DinA2 Großer roter Kreis drauf und über dem Kreis ” off limits”. Unter dem Kreis “The Commander”
Die gleichen Pappschilder wurden auch verwendet um Hindernisse zu simulieren. Dann stand da z.B. drauf “Obstacle 07261988 1200 to 1800 mines”. Will heißen: Zwischen 12 und 18 Uhr am 26.07.1988 ist dieses Gebiet als Minensperre anzusehen. Ich hab noch nen Haufen irgendwo auf dem Dachboden rumfliegen, mit allen möglichen Aufschriften…wenn ich se finde stell ich se mal rein!
Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich find sowas spannend. Könnte ich eigenltich mal nen Geo-Cache verstecken, wenn ichs mal finden sollte. Vielleicht bei einem Wintersparziergang. Oder so.
Jaja, das Iphone und seine negativen Eigenschaften, die keiner sehen will. MMS und so braucht wirklich kein Mensch, Java stinkt sowieso, aber Akku nicht austauschbar? Gängelung der Entwickler bei der App-Entwicklung? Ach, aber solange ich noch kein Motorola Milestone habe, kann ich noch nicht voll mit auf die Iphone-Benutzer einschlagen. Zur Zeit ist es noch der reine Neid bei mir
Ach ja, man beachte auch unbedingt die Kommentare, die bei so nem reiserischen Thema immer für Unterhaltung sorgen. Einige Kostproben:
Ich tulpe diesen Betrag auf meinem iPhone ein, und Mus sägen, von angebleichten Mengele habe ich noch nichts bemerkt. Ganz besonnen die Texteingabe mit Autokorrektur windel ich Größe Kasse!
oder
Momentan ärgern die Maschinen uns nur noch.
Und dann klingelt eines Tages einer an der Tür und fragt: ‘Sarah Connor?’
Seit einiger Zeit zweckentfremde pflege ich auf meinem Googlemail-Account eine ToDo-Liste für Filme, also Filme, die ich noch sehen will, weil irgendwer die irgendwann mal irgendwo empfohlen hat. The Fog Of War stand auch auf der Liste, wenn auch fälschlicherweise als The Fork of War. Die Gabel des Kriegs. Lööl.
Gestern Abend fand ich dann mal die Zeit, mir die 1:40-Doku anzusehen. Kurz zusammengefasst erzählt Robert S. McNamara hauptsächlich von den Ereignissen während der Kuba-Kriese und Anfängen des Vietnam-Kriegs in seiner Funktion als US-Verteidigungsminister. Dabei stellt er elf Lehren (Lessons) über den Krieg auf, in dessen Zusammenhang der Interviewer Fragen nach Verantwortlichkeit, begangene Fehler und Moral stellt.
Selten eine so spannende Doku gesehen. Absolut empfehlenswert. Wie knapp die Welt damals an nem Atomkrieg vorbeigeschlittert ist. Wahnsinn. Also unbedingt angucken! Das Video ist frei auf Google-Video verfügbar, sogar mit verschiedenen Untertiteln. Die sind auch zu empfehlen, weil die Tonqualität der Originalmitschnitte von Telefonaten kaum zu verstehen sind.
Ja von wegen Hallo Welt. Dachte eigentlich, dass ich den initialen Standardwordpressartikel bearbeitet hätte. Ja nix is. Und noch bevor man einen einzigen Post geschrieben hat, gibts schon erste Kommentare. Eine gewisse “Waldfee”. Wer auch immer das wohl sein mag. Naja, wie dem auch sei. Propaganda Blog Reloaded Relunch 2.0 Beta tiefergelegt mit breiten Schlappen is noch ein bissl in der Mache, was das Design angeht, aber es wird.
Aber so als Konzept, für so nen Blog, was macht man da? Fäng ja schon bei Bestimmung der Kategorien an. Mit was will man sich beschäftigen? Will man sich von anderen Blogs abheben, sich auf ein Theme spezialisieren? Aber Kategorien aka Schubladen sind erstens überbewertet und zweitens am Aussterben. Es lebe das Taggen! Bei Googlemail kennt man das schon lange, Opera kanns auch und selbst in Windows 7 klickt man nicht mehr durch Ordnerstrukturen, sondern tippt seinen Wunsch ins Startmenü ein. Fertig. So solls dann auch hier sein. Nur ganz grobe 3 Kategorien. Zeugs. Alltag. Comp Stuff. Das muss reichen. Den Rest erledigt Suchfunktion und Tag-Wolke.
So, dann guck ich mal, dass das neue Theme fertig wird.